Aktion Artenschutz

Bild Möwe

Taten statt warten

Partei Mensch Umwelt Tierschutz


Im Jahr 2017 stehen wieder Bundestagswahlen an. Es stellt sich die Frage, wer von den großen Parteien eine Mehrheit der Stimmen erhät, mit einem Koalitionspartner eine Kanzlermehrheit zu erreichen. Auch die Frage nach radikalen Strömungen stellt sich mit zunehmendem, rechtem Populismus dieses Jahr umso deutlicher.
Wer wird Kanzlerin oder Kanzler, bleibt es bei der lähmenden "Großen Koaliton", oder kommt frischer Wind in die Politik?
Frischer Wind wäre gerade im Natur- und Tierschutz allemal sinnvoll, denn von den etablierten Parteien werden immer seltener die großen Probleme der Zeit angesprochen:

Der Klimawandel, das Aussterben vieler Arten, die Abholzung der Regenwälder, das Bienensterben, die Verschmutzung der Meere mit Plastik, die Überfischung, die Vergiftung der Umwelt und die Verseuchung von Grund-, Fluss- und Meerwasser durch Fracking oder Ölbohrungen, die Freisetzung von genetisch veränderten Organismen,...

Die Liste ist lang und irgendwie treten diese Probleme in den Hintergrund, angesichts anderer, gewaltiger Probleme:
Gewaltige Flüchtlingsströme, Kriege und Terror, Wirtschafts- und Finanzkrisen, der Hunger auf der Welt, die ungerechte Verteilung des Reichtums, sich verbreitende Krankheiten und Seuchen,...

Angesichts dieser Krisen könnte nun die Meinung aufkommen, wir könnten es uns nicht leisten, uns um "die Umwelt", "den Tierschutz" oder "das Bienensterben" kümmern. Doch tatsächlich ist es umgekehrt: Wir können es uns nicht leisten, die Umweltprobleme zu ignorieren, denn sie sind eng mit den Konflikten weltweit verknüpft.
Der Klimawandel treibt heute bereits viele Menschen in die Flucht! Mit ihm breiten sich Dürren, Überflutungen und somit Hunger-Katstrophen aus. Auch die Abholzung von Regenwäldern treibt Menschen in die Flucht und in Not. Die Überfischung der Meere wird zum Aussterben vieler Fischarten führen. Doch sind viele Millionen Menschen weltweit von der Fischerei abhängig. Not und Armut führen nicht nur zu Flüchtlingswellen, sie füren letztlich zu Konfliken, Kriegen und Terror. Gerade die "Grüne Gentechik" führt dazu, dass Saatgutkonzerne immer mehr den Weltmarkt beherrschen, dass sie nicht vermehrbares Saatgut in Entwicklungsländern verteilen und somit die Menschen von ihren Produkten abhängig machen. Und ihre Zielsetzung lautet nicht: das Wohl der Menschen fördern, sondern eher: den eigenen Gewinn steigern! Gleiches gilt für die industrielle Massentierhaltung: Energiepflanzen werden tonnenweise in Entwicklungs- und Dritte-Welt-Ländern angebaut, auf enteigneten oder zum Spottpreis abgekauften Feldern einheimischer Bauern, die dadurch Not leiden. Die Energiepflanzen werden dann an Tiere in der Massentierhaltung in Europa, Amerika und Asien verfüttert zu werden und somit unseren gewaltigen Hunger nach Fleisch und tierischen Produkten zu stillen. Produkte, die am Ende sogar tonnenweise im Müll landen, oder verbrannt werden!
Die Existenz vieler Ökosysteme ist von der Bestäbungsleistung der Bienen abhängig - ebenso wie ganze Volkswirtschaften. Denn Bienen sind nötig, wenn es um die Bestäbung von über 80 % der Kulturpflanzen geht! Ohne Bienen kommt es zu Ernteausfällen. Allgemein wirkt sich die Umweltzerstörung auch massiv auf die Finanz- und Wirtschaftssysteme aus. Und ist es nicht der Turbokapitalismus, der für immer mehr Umweltzerstörung sorgt - ebenso, wie er die ungleiche Verteilung der Güter und Gelder weltweit bewirkt? Seuchen, die die Menschen bedrohen, kommen auch aus der Massentierhaltung. Produkte von qualvoll ausgebeuteten, kranken und überzüchteten Tieren machen auch den Konsumenten krank! - Also den Menschen.

Alles hängt zusammen: Ökonomie und Ökologie, der Mensch und die Natur, die Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt.

Wir müssen diesem Wahnsinn, diesem ungerechten und barbarischen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen und der Umwelt ein Ende setzen! Und dem können wir nur auf allen Ebenen der Gesellschaft beitragen. - Durch praktische Naturschutzarbeit, geändertes Konsumverhalten, hartnäckige Überzeugungsarbeit und natürlich auch durch eine politische Kraft, die ihre Ideale ehrlich vertritt.

Die Tierschutzpartei hat dieses Potential und ist nun meine "politische Heimat". Schauen auch Sie sich doch auch ihre Ziele und Positionen einmal genauer an.
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