Aktion Artenschutz

Bild Möwe

Taten statt warten

Naturgarten


Ein Garten kann eine Insel in der stürmischen See ökologischer Kahlschläge sein. Er kann zugleich eine Insel sein im hektischen Treiben der heutigen schnelllebigen Zeit.
Wir können ihn dazu machen. Und genau das war und ist mein Plan. Auf etwa 300 Quadratmetern Fläche habe ich einige Biotope und ökologische Nischen geschaffen. Ein kleiner Teich bietet Libellen und anderen Wasserinsekten die Möglichkeit zur Eiablage. Zugleich beherbergt er Teichfrösche und Molche.
Eine Trockenmauer ist Heimat für Eidechsen, die zudem das teils höhere Gras und die nahe Kräuterspirale als Lebensraum schätzen. Meisen und andere Singvögel brüten in Nistkästen, erfreuen sich an der Ganzjahresfütterung und an dem Angebot an Hecken und Sträuchern. Ein Wildbienenhotel bietet den Insekten einen Platz zur Ablage ihres Nachwuchses. Zugleich bietet der Garten ganzjährig Nektar- und Pollenpflanzen.
So hat die Natur einen Rückzugs- und Lebensraum. Und im Gegenzug habe auch ich etwas davon. Denn ich baue auch Nutzpflanzen in diesem Garten an. Und dabei hilft mir die Natur: Meisen vertilgen Blattläse, Bienen befruchten die Obst- und Gemüseblüten. Eidechsen vertilgen Schnecken, die Frösche und Molche sorgen dafür, dass sich im Teich keine einzige Stechmückenlarve entwickelt...
Doch die Biologische Vielfalt macht auch vor dem Gemüsebeet nicht halt. Fünfzehn verschiedene, alte Tomatensorten wachsen dort. - Weiße, schwarze, gelbe, rote - runde, ovale, birnenförmige - Andentomaten, Tomaten aus Estland, russische Sorten... Auch alte Salat- und Gemüsesorten, wie die Weiße Salatgurke oder Forellenschuss-Salat, wachsen in den (Hoch-)Beeten.
Hier einige Impressionen...

Junge Eidechse auf Kräuterspirale Kräuterspirale Teichfrosch Teichfrosch
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